Naturheilpraxis
Johanna Bellersheim
Heilpraktikerin

 

Craniosacrale Osteopathie

"Gesundheit zu finden sollte das Ziel eines Arztes sein.
Krankheit kann jeder finden."
Dr. A.T.Still

Entwickelt wurde die Osteopathie vom Amerikaner Dr. Andrew Tayler Still (1828-1917).
Aus der Auseinandersetzung mit der zur damaligen Zeit betriebenen Heilkunde und der Unzufriedenheit wegen der übertriebenen Medikamentenverordnung, Aderlässe und anderen Methoden der Ärzte entwickelte er ein neues ganzheitliches medizinisches System, das er 'Osteopathie' nannte. Seit den 1980er Jahren nimmt die Osteopathie in Europa stetig an Bedeutung zu.

   

Die craniosacrale Behandlungsmethode wurde Anfang der 1930er Jahre von William Garner Sutherland (1873-1954) entwickelt. Er studierte bei Dr. A. T. Still in Kirksville/Missouri Osteopathie. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums erlangte er 1900 den Titel "Doktor der Osteopathie".
Sutherlands größter Verdienst war neben konsequenter Anwendung der osteopathischen Prinzipien auf den Schädel, der bis dahin als unbewegliches Ganzes angesehen wurde, die Entdeckung eines Regulationssystems für den Gesamtorganismus, das sich durch eine rhythmische, langsame Bewegung am Schädel äußerte. Es war ihm möglich, die feinsten Bewegungen der Schädelknochen nachzuweisen.
Er richtete seine Aufmerksamkeit auf die fluiden Bestandteile des Körpers, insbesondere auf den Liquor cerebrospinalis und bemerkte, das sich durch feinste Impulse auf die Fluide Fixation fester Körperstrukturen zu lösen begann.

   

Zusätzlich behandelte Sutherland in seinem eigenen Praxisbetrieb Kleinkinder mit Koordinationsstörungen, Hyperaktivität und anderen Entwicklungsstörungen.
Er vertiefte seine Erkenntnisse und erreichte zunehmend Erfolge bei diesen Kindern, so dass es vielen von ihnen ermöglicht wurde, wieder ein normales Leben aufzunehmen.
Nicht nur, dass er durch craniosacrale Techniken Krankheiten der Kleinkinder verbesserte oder sogar heilte, ist es auch möglich, Schäden zu korrigieren, die in dieser frühen Lebensphase selbst noch keine Symptomatik erkennen lassen. Dadurch wird einer Vielzahl späterer Entwicklungsstörungen und Krankheitsanlagen vorgebeugt.

   
Der craniosacrale Rhythmus ist Ausgangspunkt der Diagnose und Therapie, der wie der Herz- und Atemrhythmus einen eigenständigen Körperrhythmus darstellt. Dieser Rhythmus beeinflusst den Stoffwechsel des Organismus und jeder einzelnen Körperzelle. Daher kann er zur Diagnose von Körper- und Organstörungen genutzt werden.